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26.02.2026
11:01 Uhr
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Die Planeten unseres Sonnensystems zeigen derzeit eine besondere Konstellation. Wir erklären, was man am nächtlichen Sternenhimmel sieht.

Seit geraumer Zeit rauscht es im Blätterwald: „Am 28. Februar stehen die Planeten in einer Linie“, „Einmaliges Ereignis“ „Nicht verpassen“ lauten die Schlagzeilen. Gleich sechs Planeten sollen am Sternenhimmel in einer Reihe sichtbar sein. Doch was passiert da eigentlich am Sternenhimmel und was kann man wirklich beobachten?
Unser Sonnensystem besteht aus insgesamt acht Planeten, die unsere Sonne umkreisen. Die sind, von der Sonne aus aufgezählt: Merkur, Venus, unsere Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Die meisten der Planeten sind mit bloßem Auge am Nachthimmel zu sehen, die beiden letzten, Uranus und Neptun, sind allerdings so lichtschwach, dass man ein Teleskop braucht, um sie zu beobachten.
Alle Planeten bewegen sich ziemlich genau in einer Ebene um die Sonne. Von unserem Beobachtungsstandpunkt – der Erde – aus, scheint sich die Sonne im Laufe des Jahres auf einer bestimmten Bahn um die Erde zu bewegen. Diese nennt man Ekliptik. Ihr scheinen auch alle Planeten zu folgen. Bei einer Planetenparade stehen nun mehrere Planeten von unserem Standpunkt aus nahe beieinander und sind gemeinsam am Nachthimmel zu sehen. Entgegen mancher Vorstellung reihen sie sich aber nicht wie an einer Perlenschnur auf. Sie liegen also weder perfekt hinter- noch nebeneinander.